Kirchenvorstand gewählt

Das Ergebnis der KV-Wahl liegt vor.

Wir gratulieren allen neuen Kirchenvorstandsmitgliedern!

Die Gemeinde hat sich mehrheitlich hinter alle gestellt, die sich haben aufstellen lassen!

 

Buchhorn, Martin, aus Mornshausen

Henkel, Melanie, aus Dautphe

Junker, Christina, aus Hommertshausen

Leinweber, Claudia, aus Dautphe

Löser, Anna-Maria, aus Dautphe

Mevius, Ralf, aus Dautphe

Müller, Antje, aus Dautphe

Pohl, Tiffany Victoria, aus Silberg

Scheu, Christoph, aus Hommertshausen

Velte, Michael, aus Silberg

Werner, Martina, aus Hommertshausen

 

Die Wahlbeteiligung lag bei 731 von 2023 Wahlberechtigten (= 36%).

Der/die Gewählte mit den meisten Stimmen hatte 257 Stimmen mehr als erforderlich.

Der/die Gewählte mit den wenigsten Stimmen hatte 138 Stimmen mehr als erforderlich.

Wir danken

-allen, die sich zur Wahl gestellt haben

-allen, die gewählt haben

-allen, die die Wahl durchgeführt haben

 -allen, die die Wahl im Gebet begleitet haben - und das nun im Blick auf die Arbeit des Kirchenvorstands fortsetzen

Wir wünschen dem neuen Gremium von Herzen Gottes reichen Segen!



Gottesdienst am 20. Juni 2021

Hier geht es zum Gottesdienst mit Notfallseelsorger Christian Reifert, der auf dem Kirchplatz gefeiert wurde.

 


Aktuell Zuständige Pfarrer

Pfarrer Jung ist derzeit erkrankt. Die Vertretung übernimmt Pfarrer Braun: 06466-911717.

 


Frühere Gottesdienste

finden sich im Archiv zum Herunterladen, Anhören und/oder Lesen.


Friedensgebet

jeden Freitag 18 Uhr LIVE in der Martinskirche

Vor Gott eintreten ...

… für Frieden

...für Gerechtigkeit

... für Bewahrung der Schöpfung

… für Kirche und Gemeinde

… für Menschen in Not und Bedrängnis

 

Bibelworte hören, die sich in schweren Zeiten bewährt haben.

 

Zur Ruhe kommen.

 

Manchmal auch: Schöne Orgelmusik genießen!

 

 


Kirchenvorstand wird gewählt

 

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dautphe gibt hiermit bekannt, dass bis

Montag, den 31. Mai 2021 alle Gemeindemitglieder im Gemeindebüro  nach Terminvereinbarung oder telefonisch unter 06466-912833 Auskunft erhalten können, mit welchen Angaben sie im Wählerverzeichnis vermerkt sind.

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dautphe gibt hiermit bekannt, dass die Kirchenvorstandswahl

am 13. Juni 2021 als allgemeine Briefwahl durchgeführt wird. Allen Wahlberechtigten werden die hierfür notwendigen Briefwahlunterlagen zugesandt. Die Wahlbriefe müssen am Wahltag bis 18:00 Uhr beim Wahlvorstand eingegangen sein: Briefkasten des Pfarrhauses, Grüner Weg 2. Ein Wahllokal wird nicht eingerichtet.

 

Die Auszählung der Kirchenvorstandswahl beginnt am Sonntag, 13.6.2021 um 16.30 Uhr in der Thomaskirche Mornshausen mit dem Abgleich der eingegangenen Briefwahlscheine mit dem Wählerverzeichnis.

 

 

 

 

 


Es kandidieren:

Martin Buchhorn

Melanie Henkel

Christina Junker

Claudia Leinweber

Anna-Maria Löser

Ralf Mevius

Antje Müller

Tiffany Viktoria Pohl

Christoph Scheu

Michael Velte

 Martina Werner 

Am 13. Juni 2021 ist der Termin, zu dem in der ganzen Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau die Leitungsgremien der Kirchengemeinden neu gewählt werden. Die Wahl ist aufwändig, wird schon viele Monate zuvor vorbereitet, kostet auf allen Ebenen viel Zeit, Kraft, Nerven – und Geld. Wozu aber das Ganze?

 

Warum ist der Kirchenvorstand so wichtig?

Wo Menschen zusammen sind, geht es viele Fragen: Was müssen wir tun? Was müssen wir lassen? Wofür geben wir unser Geld aus? Wie gehen wir mit Konflikten um? In der Gemeinde ist das nicht anders als im Betrieb oder im Verein. Da muss viel entschieden werden. In der Gemeinde ist es der Kirchenvorstand, der entscheidet: über das gottesdienstliche Leben, die Finanzen, die Gebäude, das Personal.  Dieses entscheidende Gremium wird nicht berufen, sondern demokratisch gewählt.

 

Gibt es also keinen Unterschied zwischen dem Kirchenvorstand und einem politischen Gremium?

In politischen Gremien ringen Parteien um den richtigen Weg; die Mehrheit entscheidet. Auch der Kirchenvorstand ringt um den richtigen Weg. Hier geht es eigentlich nicht um Mehrheiten als vielmehr um Einmütigkeit. Ein, zwei Enthaltungen oder Gegenstimmen sind zu verkraften. Aber der Kirchenvorstand als geistliche Leitung sucht einen Weg, den alle mitgehen können. Und das natürlich ohne Druck. Orientierung geben die Ordnungen der Gemeinde und die Gesetze der Kirche, vor allem aber der Wille des Herrn der Kirche: Jesus Christus. Darum ist die Orientierung an der Bibel wichtig. Und das Gebet. Jesus betet, dass seine Leute eins sind, wie er und der Vater eins sind. Das schließt Streit in Sachfragen nicht aus. Aber es ruft zur Einigkeit, auch im Kirchenvorstand. So beginnen und enden die Sitzungen mit Gebet. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, damit es ja nicht in Vergessenheit gerät!

 

Wer gehört zum Kirchenvorstand?

Erstens: Gewählte Mitglieder. Dazu gibt es die Kirchenvorstandswahl. Die Gewählten können zweitens weitere Mitglieder berufen. Drittens Mitglieder kraft Amtes: Pfarrerinnen und Pfarrer. Viertens gibt es Dauergäste ohne Stimmrecht; das sind bei uns die Kantorin und die Gemeindepädagogen. Fünftens können auch andere zur Beratung hinzugezogen werden.

 

Warum gibt es so aufwändige und auch teure Kirchenvorstandswahlen?

Nicht eine Elite soll über alle herrschen, sondern alle Gemeindeglieder sollen die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen, indem sie kandidieren, Kandidierende vorschlagen und am Ende demokratisch wählen. Hier orientiert sich die Kirchenwahl an den Wahlabläufen im politischen Raum, damit alles fair und gerecht zugeht und eben demokratisch.

 

Und am Ende kommen nur die Gewählten in den Kirchenvorstand?

Klar! Wobei: Diesmal haben wir nicht so viele Kandidierende gefunden, dass eine Auswahl zu treffen ist. Der bisherige Kirchenvorstand als Benennungsausschuss hat viele Gemeindeglieder angesprochen. Aus der Gemeindeversammlung und nachher sind einige Vorschläge gekommen. Doch nur 11 haben ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Da wir eigentlich 12 bis 14 benötigen, um die Aufgaben gut zu verteilen, macht der Kirchenvorstand von der Möglichkeit Gebrauch, die Zahl der Gewählten auf 11 festzusetzen.

 

Wozu dann noch eine Wahl?

Der Kirchenvorstand hätte die Zahl der zu Wählenden auch auf 10 oder 9 festlegen können. Dann wären 1 oder 2 „rausgeflogen“. Die hätten dann nach einem halben Jahr nachberufen werden und von Anfang an die Sitzungen besuchen können, ohne Stimmrecht. Sie hätten dann einen merkwürdigen Stand im Gremium. Die Frage wäre dann aber später gekommen: Warum haben wir überhaupt gewählt?

 

Ja, warum müssen wir dann noch einen Stimmzettel abgeben?

Weil auch bei dieser Wahl die Gemeinde die Möglichkeit erhält, mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen einzelne NICHT zu wählen. Derjenige oder diejenige, die weniger als 50% der abgegebenen Stimmen bekommt, ist draußen und kann in den 6 Jahren der KV-Periode nicht nachberufen werden.

 

Was muss ich als Wählerin und Wähler wissen?

Ich kann alle wählen mit einem einzigen Kreuz. Das ist die erste Möglichkeit (A). Wenn ich mir jemanden NICHT im Kirchenvorstand vorstellen kann, kreuze ich unter (B) alle anderen an. – Ich muss also ANDERS denken als bei früheren Wahlen. Wenn ich früher jemanden unbedingt im Kirchenvorstand sehen wollte, habe ich nur ihm oder ihr die Stimme gegeben. Das wäre jetzt gefährlich!

 

Warum gefährlich?

Wenn das die Mehrheit der Wählenden machen würde, kämen viele nicht auf die 50%. Sie fielen raus. Und wenn sogar 4 rausfallen, haben wir keinen arbeitsfähigen Kirchenvorstand. Das müssen bei einer Gemeinde unserer Größe 8 Personen sein. Dann würde das Dekanat die Geschäfte der Gemeinde übernehmen müssen.

 

Was muss ich beim Wählen also bedenken?

Wenn ich nicht alle wählen möchte (A), kreuze ich unter (B) unbedingt alle an, die ich mir vorstellen kann.

 

Und wie geht das mit der Wahl in Zeiten von Corona?

Der Kirchenvorstand hat entschieden, keine Wahllokale einzurichten, sondern eine reine Briefwahl zu machen. Da kommen also die Unterlagen ins Haus und können dann mit der Post oder auf andere Weise ihren Stimmzettel im Umschlag abgeben.

 

Ist das nicht furchtbar teuer?

Es kostet 70 Cent pro Gemeindeglied. Aber unsere Gemeindeglieder zu schützen, auch die Wahlhelfer, und gleichzeitig eine hohe Wahlbeteiligung zu erzielen, das war das Ziel, das der Kirchenvorstand verfolgt. Die Kosten sind in Wirklichkeit noch höher. Der Rest wird aber von der Gesamtkirche übernommen, die dasselbe Ziel verfolgt.

Und die Auszählung? Wie geht die in Zeiten von Corona vonstatten?

Natürlich öffentlich. Das gehört zum demokratischen Charakter der Wahl. Die Auszählung findet in der Thomaskirche statt, unserem größten Raum ohne Bänke. In begrenztem Maß können Gemeindeglieder bei der Auszählung dabei sein.

 

Wer darf eigentlich wählen?

Alle Gemeindeglieder über 14 Jahren in Dautphe, Hommertshausen, Mornshausen, Silberg, Wilhelmshütte und Amelose – und darüber hinaus an den Orten, an denen Menschen wohnen, die nach ihrem Wegzug weiterhin zu unserer Gemeinde gehören wollen.

 

Und mit der Abgabe des Stimmzettels ist alles für 6 Jahre erledigt?

 

Nein! Der Kirchenvorstand braucht die Gemeinde:

 

(1) Die Gemeinde herzlich gebeten, für die Wahl, die Kandidierenden und den Kirchenvorstand zu beten, auch während der Amtszeit!

 

(2) Wer Anregungen oder Anfragen hat, kann sich im persönlichen Gespräch an alle Mitglieder des Kirchenvorstands wenden.

 

(3) Bei der jährlichen Gemeindeversammlung, wenn der Kirchenvorstand über seine Arbeit berichtet und besondere Fragen zur Diskussion stellt, kann sich die Gemeinde einbringen.

 

 Und wenn ich meine Daten einsehen will? 

 

Dann ist das möglich. Wir geben gerne bis 31. 5. Einsicht in das Wählerverzeichnis. Melden Sie sich bitte telefonisch im Pfarrbüro.

 

Was, wenn ich keine Wahlunterlagen erhalten habe? 

 

Dann melden Sie sich bitte unbedingt telefonisch im Pfarrbüro! Wir gehen auf jeden Fall der Sache nach.

 

 

Kontakt

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Dautphe

Grüner Weg 2

35232 Dautphetal

 

Fon +49 6466 912833

Mail

 

"Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit."

 

2. Timotheus 1,7

Leitspruch der Kirchengemeinde